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Es
waren zwei Könige im 18. Jahrhundert, die Potsdam groß
und bedeutsam machten und der Stadt ihre prägende Gestalt verliehen:
Friedrich Wilhelm I, genannt der „Soldatenkönig“,
und Friedrich II, genannt „Der Große“. Es waren
Vater und Sohn, und unterschiedlicher kann man sich zwei Menschen
und zwei Monarchen kaum denken.
Der Eine klein, dick und unansehnlich, mit einer notorischen Vorliebe
für alles Militärische und „Lange Kerls“,
berüchtigt für seine unbeugsame Härte gegen jeden
– und doch auch ein guter Herrscher, der seinem Staat Kriege
erspart, der die Wirtschaft fördert, Ausländer und Angehörige
anderer Glaubensrichtungen ins Land holt und bei seinem Tod ein
prosperierendes Land hinterläßt. Der Andere ein Geist
von Welt, den Schönen Künsten, der Literatur und der Philosophie
zugetan. Ein Visionär und tollkühner Feldherr. Aber auch
ein eitler und selbstherrlicher, auf prunkvolle Repräsentation
bedachter Monarch und Verschwender.
Der Weg führt uns zu den wesentlichen Bauten dieser beiden
preußischen Könige, wo ihr jeweiliges Wirken und ihre
Unterschiedlichkeit plastisch erfahrbar werden. - Dauer 2 Stunden
...und hier geht's
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